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Take Two: Zentralbanken lassen Zinsen unverändert, Ölpreise legen zu


Alles Wichtige auf einen Blick 

Die US-Notenbank liess ihren Leitzins in einer Spanne von 3,50% bis 3,75%, aber die Meinungen zur künftigen Zinspolitik innerhalb des Gremiums gingen auseinander. Ein Notenbanker stimmte für eine Senkung um 25 Basispunkte, und drei Mitglieder des zwölfköpfigen Ausschusses sprachen sich zwar für die Beibehaltung der Zielspanne aus, wollten aber das „Signal einer Lockerungstendenz in der Stellungnahme derzeit nicht mittragen“. Damit gab es erstmals seit 1992 bei einem Votum vier Abweichler. Unterdessen ging aus einer amtlichen Vorabschätzung hervor, dass die US-Wirtschaft im 1. Quartal 2026 um 2% p.a. gewachsen ist. Im 4. Quartal 2025 waren es nur 0,5% gewesen. 

Nachrichten aus aller Welt 

Die Europäische Zentralbank hat ihre Zinspause verlängert und ihren Leitzins von 2% beibehalten. Sie wies aber darauf hin, dass sich die Inflations- und Wachstumsrisiken wegen der Lage im Nahen Osten verstärkt hätten. Einer vorläufigen Schätzung zufolge ist die Teuerung im Euroraum von 2,6% im März auf 3% im April gestiegen. Die ohne Energie, Lebensmittel, Alkohol und Tabak erhobene Kerninflationsrate ging leicht von 2,3% auf 2,2% zurück. Zugleich wuchs die Wirtschaft der Währungsgemeinschaft im 1. Quartal um 0,1% und damit etwas schwächer als im 4. Quartal (0,2%). Auch die Bank of England sowie die Bank of Japan hielten ihre Leitzinssätze stabil.

Zahl im Fokus: 24% 

Dem aktuellen Bericht der Weltbank zufolge, dürften die Energiepreise im laufenden Jahr aufgrund des Irankonflikts um 24% zulegen – so stark wie zuletzt nach der russischen Vollinvasion der Ukraine 2022. Insgesamt ist bei Rohstoffen für 2026 von einem Preisanstieg um 16% auszugehen, was auf höhere Energiekosten und Rekordpreise bei einer Reihe wichtiger Metalle zurückzuführen ist. Brent-Rohöl verteuerte sich letzte Woche auf über 126 US-Dollar je Barrel – den höchsten Stand seit 2022 –, gab anschliessend jedoch wieder nach. Zuvor war über ein Stocken der Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran berichtet worden. An den Börsen sorgten unter anderem steigende Halbleiteraktien für ein neues Allzeithoch des MSCI-Emerging-Market-Index. 

Grafik der Woche

Wegen des Irankonflikts sind die Preise von Rohstoffen, insbesondere von Energierohstoffen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr legte der Bloomberg Commodity Index um fast 40% zu, was auf die höhere Inflation der Erzeuger- und Verbraucherpreise zurückzuführen sein könnte. Während die Zentralbanken bislang über zeitweilige Rohstoffpreisschocks dieser Art hinwegsahen, besteht jetzt die Gefahr langfristiger Preissteigerungen, die den privaten Konsum belasten würden. Anlagen in Staatsanleihen mit kürzerer Duration sowie Zurückhaltung bei lang laufenden Staatsanleihen könnten das Risiko im Fall abrupt steigender Zinsen abfedern.

Wissenswert: 

Kohlenstoff-Brennstoffzelle: Forschende in China haben eine neue Methode zur Energiegewinnung aus Kohle entwickelt, die ohne Verbrennung auskommt und die CO2-Emissionen senkt. Diese emissionsfreien DCFC (für Direct Carbon Fuel Cell) beruhen auf einem Verfahren, bei dem Kohle zu Pulver zermahlen und in eine Brennstoffzelle gegeben wird, um eine chemische Reaktion unter Freisetzung von Strom auszulösen. Das hierbei entstehende CO2 wird abgeschieden und für andere Verbindungen verwendet, was eine klimafreundlichere Nutzung fossiler Brennstoffe ermöglichen könnte. Forschenden zufolge liesse sich dieses Verfahren auch unterirdisch anwenden, sodass sich der Kohleabbau unter Tage und der Transport an die Erdoberfläche erübrigen könnten. 

Das bringt die Woche 

Am Dienstag tritt die Reserve Bank of Australia zum Zinsentscheid zusammen, während die USA endgültige Gesamt-Einkaufsmanagerindexdaten für April veröffentlichen. Composite-PMI-Daten für den Euroraum, Grossbritannien und China folgen am Mittwoch. Am Donnerstag gibt die Bank of Japan das Protokoll ihrer letzten geldpolitischen Sitzung bekannt, während der Euroraum Zahlen zu Einzelhandelsumsätzen vorstellt. Am Freitag schliesslich erscheinen die Gesamt-PMIs aus Japan und die Arbeitsmarktdaten aus den USA.

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    AXA Investment Managers gehört seit Juli 2025 zur BNP Paribas Gruppe. Nach der Fusion von AXA Investment Managers Paris und BNP Paribas Asset Management Europe sowie deren jeweiligen Holdinggesellschaften zum 31. Dezember 2025 firmiert das fusionierte Unternehmen nun unter dem Namen BNP Paribas Asset Management Europe.