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Take Two: Globale Aktienmärkte wieder volatiler, Euroraum-Inflation geht zurück


Alles Wichtige auf einen Blick 

Aufgrund erneuter Unsicherheiten im Zusammenhang mit der US-Handelspolitik wurden die globalen Aktienmärkte letzte Woche wieder volatiler. Hohe Unternehmensgewinne sorgten anschliessend jedoch wieder für Aufwind. Der MSCI World NR Index legte in der Woche bis zum Börsenschluss am Donnerstag um 1% zu*. Der britische FTSE 100, der Euro Stoxx 600 und der japanische Nikkei erreichten sogar neue Allzeithochs. Zum Wochenbeginn hatten die Märkte nach neuen Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump nachgegeben. Zuvor hatte der Oberste Gerichtshof der USA einen Teil der 2025 eingeführten Abgaben für rechtswidrig erklärt. Nachdem die neuen Zölle dann aber niedriger ausfielen als erwartet, zogen die globalen Indizes wieder an. 

*In US-Dollar gerechnet. Quelle: FactSet, Daten per 26. Februar 2026.

Nachrichten aus aller Welt

Im Euroraum ist die Jahresinflation wie vorab geschätzt von 2,0% im Dezember auf ein 16-Monats-Tief von 1,7% im Januar zurückgegangen. Ausschlaggebend waren niedrigere Energiepreise und ein langsamerer Preisanstieg bei Dienstleistungen. Die unter Ausklammerung von Energie, Lebensmitteln, Alkohol und Tabak erhobene Kerninflationsrate gab leicht von 2,3% auf 2,2% nach. Unabhängig davon wurde gemeldet, dass die deutsche Wirtschaft im 4. Quartal 2025 wieder gewachsen ist. Nach einer Stagnation im 3. Quartal zog die Konjunktur um 0,3% gegenüber dem Vorquartal an, vor allem wegen höherer privaten und staatlichen Konsumausgaben.

Zahl im Fokus: 803,5 Milliarden Renminbi

Die Tourismusausgaben in China haben einen Rekordwert von 803,5 Milliarden Renminbi (knapp 100 Milliarden Euro) erreicht. Ausgegeben wurde das Geld auf rund 596 Millionen Inlandsreisen zum chinesischen Neujahrsfest im Februar. Nach Angabe von Reuters sind beide Werte um fast 19% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Zahl der freien Tage anlässlich des Festes wurde in diesem Jahr von der Regierung von acht auf neun erhöht, um den privaten Konsum anzukurbeln und die Haushalte dazu zu animieren, zu verreisen, einzukaufen und Unterhaltungsangebote zu nutzen. Die Ausgaben je Inlandsreise sanken jedoch geringfügig um 0,2% – ein möglicher Hinweis darauf, dass sich die chinesischen Verbraucher trotz staatlicher Konjunkturanreize beim Konsum weiterhin zurückhalten.

Grafik der Woche 

Nach einer kürzlich veröffentlichten Vorabschätzung betrug das US-BIP-Wachstum im 4.Quartal 1,4% p.a. (saisonbereinigt). Damit lag es deutlich unter den 4,4% im 3. Quartal und enttäuschte die Konsenserwartungen. Der Blick auf die zugrundeliegenden Daten stimmt jedoch zuversichtlicher: 0,9 Prozentpunkte des Rückgangs waren eine Folge des Rückgangs der staatlichen Ausgaben und Investitionen wegen der teilweisen Haushaltssperre. Ausserdem waren die realen Endverkäufe an private inländische Käufer deutlich weniger volatil aus als das BIP. Die private Binnennachfrage (Konsum plus Investitionen) schwankt seit zwei Jahren um die Marke von 2,5 %, was die Stabilität des US-Wachstums unterstreicht.

Wissenswert: HALO-Trade

Die hohen Investitionen in künstliche Intelligenz und die Gefahr, die KI für viele Geschäftsmodelle darstellt, beunruhigen viele Investoren. Deshalb standen Unternehmen mit Unternehmen mit hohem Sachvermögen und einem geringeren Risiko von Störungen durch technologischen Wandel zuletzt bei Anlegern hoch im Kurs. Zu diesen „HALO-Trades“ (heavy assets, low obsolescence) zählen unter anderem Unternehmen aus den Sektoren Rohstoffe, Infrastruktur, Logistik und Nahrungsmittel. Sie gelten gemeinhin als defensive Branchen, die sich in Zeiten mit unsicherer Konjunktur als robuster erweisen könnten. Neue Technologien und KI könnten auch ihre Effizienz und Produktivität erhöhen, doch ist es unwahrscheinlich, dass die zugrunde liegenden Vermögenswerte selbst ersetzt werden.

Das bringt die Woche 

Am Dienstag veröffentlicht der Euroraum eine vorläufige Schätzung seiner Inflationsrate im Februar, und die britische Regierung wird in ihrer Frühjahrserklärung ihre Wachstums- und Ausgabenprognosen abgeben. Am Mittwoch folgt die Bekanntgabe einer ganzen Reihe endgültiger Gesamt-Einkaufsmanagerdaten, unter anderem für Japan, China, den Euroraum, die USA und Grossbritannien. In China beginnen am Mittwoch die „Zwei Sitzungen“, bei denen parallel das gesetzgebende und ein politisch richtungsweisendes Organ tagen und in deren Rahmen die Regierung ihren nächsten Fünfjahresplan für das Wirtschaftswachstum ankündigen wird. Für Freitag werden die endgültige Schätzung des Euroraumwachstums im 4. Quartal und neue Beschäftigungszahlen aus den USA erwartet.

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    AXA Investment Managers gehört seit Juli 2025 zur BNP Paribas Gruppe. Nach der Fusion von AXA Investment Managers Paris und BNP Paribas Asset Management Europe sowie deren jeweiligen Holdinggesellschaften zum 31. Dezember 2025 firmiert das fusionierte Unternehmen nun unter dem Namen BNP Paribas Asset Management Europe.