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Take Two: US- und japanischen Aktien auf Allzeithochs, Euroraum-Konjunktur lässt nach


Alles Wichtige auf einen Blick 

Dank der verlängerten Feuerpause im Nahen Osten und der überraschend hohen Unternehmensgewinne sind die globalen Aktienmärkte letzte Woche gestiegen, obgleich die Inflation weiter Sorgen macht. Sowohl der S&P 500 als auch der technologielastige NASDAQ erreichten neue Allzeithochs, und der japanische Nikkei 225 durchbrach erstmals die 60.000-Punkte-Marke. Allerdings blieb die Straße von Hormus gesperrt, sodass die Ölpreise erneut auf über 100 US-Dollar pro Barrel stiegen. In der Woche bis zum Börsenschluss am Donnerstag entwickelte sich der MSCI World NR Index insgesamt seitwärts, während der S&P 500 und der NASDAQ um jeweils 1% zulegten. Der STOXX Europe 600 gab um 1% nach.*

*Gerechnet in US-Dollar. Quelle: FactSet, Stand der Daten 23. April 2026. 

Nachrichten aus aller Welt 

Vor dem Hintergrund des stärksten Wachstumsrückgangs im Dienstleistungssektor seit Februar 2021 und heftiger Preisanstiege aufgrund des Nahostkonflikts hat sich die Euroraumkonjunktur im April auf ein 17-Monats-Tief abgekühlt. Der Einkaufsmanagerindex (PMI), der Dienstleistungen und das verarbeitende Gewerbe erfasst, ging in der Schnellschätzung von 50,7 Zählern im März auf 48,6 zurück und lag damit lag unter der als Wachstumsschwelle geltenden 50-Punkte-Marke. Der japanische Gesamt-PMI fiel von 53,0 auf 52,4, weil dem stärksten Aufschwung im verarbeitenden Gewerbe seit 2014 ein schwächerer Dienstleistungssektor gegenüberstand. Der US-Gesamt-PMI stieg dagegen im April auf ein Drei-Monats-Hoch von 52,0 Punkten. 

Zahl im Fokus: 33,8%

Nach dem Global Electricity Review 2026 von Ember ist die Energieerzeugung aus klimafreundlichen Energiequellen dank eines Rekord-Zubaus bei Solarenergie schnell genug gewachsen, um die gesamte zusätzliche Stromnachfrage im Jahr 2025 zu decken. Die Denkfabrik betonte, dass 2025 das „erste Jahr seit 2020 ohne Anstieg der Stromerzeugung aus fossilen Quellen und erst das fünfte Jahr ohne einen solchen Anstieg in diesem Jahrhundert“ war. Zudem hatten Erneuerbare einen Anteil von 33,8% am gesamten Strommix weltweit und lagen damit erstmals seit hundert Jahren vor der Kohleverstromung (33,0%). Ember zufolge sei dies auch das erste Mal, dass über ein Drittel der weltweiten Stromproduktion auf Erneuerbare entfiel.

Grafik der Woche

2022 führte die Federal Reserve Bank of New York einen Index ein, der den Zustand der weltweiten Lieferketten nachzeichnet. Für diesen Indikator werden Transportkostendaten (Schiffsverkehr und Luftfracht) und ergänzende Komponenten wie Lieferzeiten, Auftragsüberhänge und Angaben zur den Lagerbeständen aus Konjunkturerhebungen wie den PMIs ausgewertet. Wegen der rasant steigenden Ölpreise vor dem Hintergrund des Nahostkonflikts sowie der Anhäufung der Lagerbestände aufgrund von Preis- und Nachschubsorgen ist der Index im März auf 0,68 gestiegen, den höchsten Stand seit Januar 2023. Dennoch ist er noch weit von den Niveaus während der extrem hohen Inflation in den Jahren 2021/2022 (nach der Pandemie) entfernt. Die für Anfang Mai erwarteten Aprildaten dürften weitere Hinweise darauf geben, ob dieser steigende Druck auf globale Lieferketten jetzt das Weltwirtschaftswachstum gefährden könnte.

Wissenswert: KI-Token

Bei KI-Token handelt es sich um Datensätze wie Wörter, Zeichen und Pixel, die von KI-Modellen bei der Umwandlung von Input in Sequenzen verarbeitet werden, von denen sie lernen können. Berichten zufolge haben chinesische Modelle kürzlich ihre US-Rivalen beim Verbrauch von KI-Token auf OpenRouter – der weltweit größten Plattform für große Sprachmodelle – übertroffen. Dies bedeutet, dass sie mehr Daten verarbeiten. KI-Anbieter lassen sich von Entwicklern nach Token bezahlen, wobei die Kosten rapide sinken. Chinesische Modelle sind jedoch deutlich günstiger als ihre US-Pendants und werden deshalb bei Nutzern immer beliebter.

Das bringt die Woche 

Diese Woche steht die Geldpolitik im Mittelpunkt. Am Dienstag tagt die Bank of Japan zum Zinsentscheid. Am Mittwoch folgen die geldpolitischen Sitzungen der Bank of Canada und der US-Notenbank. Am Donnerstag finden die Zinssitzungen der Europäischen Zentralbank und der Bank of England statt. Konjunkturkennzahlen gibt es am Donnerstag: vorläufige Schätzungen des BIP-Wachstums im 1.Quartal und der April-Inflationsdaten für den Euroraum sowie eine Vorabschätzung des US-Wirtschaftswachstums im 1. Quartal. 

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    AXA Investment Managers gehört seit Juli 2025 zur BNP Paribas Gruppe. Nach der Fusion von AXA Investment Managers Paris und BNP Paribas Asset Management Europe sowie deren jeweiligen Holdinggesellschaften zum 31. Dezember 2025 firmiert das fusionierte Unternehmen nun unter dem Namen BNP Paribas Asset Management Europe.